Besonders wichtig ist mir, die Kinder von klein auf mit der Natur vertraut zu machen. Dazu gehen wir täglich ins Freie. Im Sommer und bei warmen Temperaturen laufen wir z.B. barfuß, plantschen im Wasser, buddeln im Sand, sammeln Steinchen, Stöckchen und Naturmaterial. Bei Regenwetter geht es dann mit Stiefeln und Matschhose durchs nasse Gras und durch Pfützen.

Viele Tiere können die Kinder hautnah erleben und beobachten z.B. Kühe und Schafe auf den Weiden der angrenzenden Bauerngüter, Katzen die umherstreifen bis hin zu Vögeln, Schnecken, Schmetterlingen, Bienen, Käfern , Igeln und vieles mehr.

Auch im Winter und im Herbst gibt es bei Spaziergängen viele Beobachtungsmöglichkeiten z.B. ein Spinnennetz im Nebel, die Vögel am Futterhaus, Spuren im Schnee, und so weiter.


In den Beeten an Sträuchern und Bäumen beobachten und erleben wir das Wachsen und Reifen der verschiedensten Früchte. Natürlich dürfen die Kinder beim Ernten und Naschen der Beeren, Kirschen, Äpfel… mit helfen. Gemüse wie Möhren, Tomaten und Kohlrabis werden gemeinsam geerntet und für
das Mittagessen zubereitet.


In der Natur lernen die Kleinen ganz nebenbei Farben, Formen, Mengen und Gerüche kennen. Sie erfahren die Welt mit allen Sinnen.


Ein weiterer Pluspunkt für den Aufenthalt im Freien sind die vielfältigen Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten z.B. Schaukeln, Ball spielen, Rennen, Toben, oder ganz gemütlich die Puppe ausfahren…


Die gemeinsamen Spaziergänge beschränken sich auf die nähere Umgebung, so dass die Kinder (so fern sie schon laufen können) selbst ans Ziel kommen.